10 Anzeichen, auf die Sie bei der Katzen-Züchterwahl achten sollten 

Christin Hebisch • 6. März 2019
Norwegische Waldkatze auf Wiese Frau kniet im Hintergrund

Der Wunsch nach einem samtig weichen Haustier ist bei vielen Menschen groß – die Auswahl an Züchtern breit. Wenn Sie die Frage nach der Rasse für sich bereits geklärt haben, stehen Sie vor der nächsten Aufgabe: Wie erkenne ich einen geeigneten Züchter?


      1. Fakten überprüfen

      Sehen die Kitten auf den Bildern gesund und zufrieden aus? Wie ist Ihr erster Eindruck von dem, was sie sehen und den Beschreibungen, die Sie lesen? Wo wohnt der Züchter? Noch bevor Sie Kontakt aufnehmen, sollten Sie sich mit den Fakten auseinandersetzen und eventuelle erste Fragezeichen nicht unbeantwortet lassen.

      2. Ruf checken

      Züchter sind häufig in seriösen Vereinen registriert, das erleichtert die Recherche nach dem Ruf. Diese Zuchtvereine haben strenge Regeln, an die sich die Züchter halten müssen und kontrollieren so vorab die Sicherheit, Seriosität und Zuverlässigkeit. Ist Ihr Züchter nicht registriert? Aufpassen und nachfragen!

      3. Kommunikation

       

      Wie reagiert derZüchter auf Ihre Kontaktaufnahme? Nimmer er sich Zeit, Ihre Fragen zu beantworten und erzählt auch ein wenig über den Wurf? Fragt er Sie Fragen zuIhren Gegebenheiten und dem Katzenwunsch? Können Sie Bilder einsehen, denZüchter telefonisch kontaktieren und Besichtigungen vereinbaren? Gut! Wenn dieKommunikation jedoch nur sporadisch und kurz angebunden stattfindet, sollten Sie vorsichtig sein.

       

      4. Besichtigungstermin

       

      Ein seriöser Züchter sollte Ihnen die Möglichkeit geben, die Kitten besuchen zu können und das auch mehrmals. Bei diesen Terminen können Sie sich von dem Umfeld der Katzen überzeugen und einen Eindruck über die Interaktion zwischen Züchter undKätzchen gewinnen. Ist diese liebevoll und behutsam, ist das ein guterIndikator. Sind die Katzen zutraulich und verspielt, ist das ein weiterer positiver Hinweis – verstecken sich die Katzenbabies jedoch und machen einen verängstigten Eindruck, sollten Sie aufmerksam werden.

       

      5. Mutter-Welpen-Beziehung

      Besonders hier haben wir von vielen Horror-Stories gehört – Muttertiere, die nach der Geburt in andere Räume weggesperrt werden und ihre Kitten nur zur Fütterung sehen dürfen. Ein seriöser Züchter sollten Ihnen das Muttertier voller Stolz präsentieren und den Charakter der Katze erklären können, da dieser mitunter den ihrer Babys beeinflussen kann.

      6. Gesundheit untersuchen

      In welchem Zustand werden die Katzenbabys abgegeben? Wurden Sie vorher mehrmals entwurmt, sind frei von Parasiten und Giardien? Sind die Elterntiere auf HCM, eine häufige Herzmuskelerkrankung bei Katzen, untersucht? Vergewissern Sie sich, dass der Züchter sich gewissenhaft um seine Samtpfoter kümmert.

      7. Papiere

      Professionelle Züchter lassen für jeden Wurf und jede Katze Papiere anfertigen und übergeben diese beim Kauf, gemeinsam mit dem Stammbaum der Katze, an die zukünftigen Besitzer der Fellkugel. Sehen Sie diese wie die Geburtsurkunde eines Menschen, ein seriöser Züchter wird bei der Frage danach nicht stutzig.

      8. Kastration

      Die Kastration der Katzen dient nicht nur dem Vorbeugen unerwünschten Nachwuchses, sondern erleichtert auch das Zusammenleben zwischen Tier und Mensch. Gerade bei Katern hört die Reviermarkierung deutlich auf und sie entfernen sich nicht mehr so weit vom Haus. Doch aufgepasst – der Eingriff darf nicht zu früh erfolgen! Die Tiere sollten zwischen dem 9. Und dem 14. Lebensmonat kastriert werden, vor der Geschlechtsreife und nicht direkt nachdem sie gerade erst das Licht der Welt erblickt haben. Fragen Sie hier direkt nach!

      9. Abholtermin

       

      Kitten dürfenfrühestens zwölf Wochen nach der Geburt von Ihrem Muttertier getrennt werden,da sie gerade in den ersten Wochen die eigene Körperpflege, den Umgang mitMenschen und erste Erfahrungen mit ihren Krallen erlernen. Auch gewöhnen siesich in dieser Zeit an Alltagsgeräusche, wie zum Beispiel Staubsauger,Geschirrspüler und Kaffeemaschine, sowie bellende Hunde oder laut spielendeKinder in der Nachbarschaft. Vergewissern Sie sich über das Wurfdatum undfragen Sie bei Zweifeln nochmal nach.

       

      10. Bauchgefühl

       

      Nicht zuletzt sollten Sie natürlich darauf hören, was Ihr Bauchgefühl sagt. Katzen haben eineLebenserwartung von 12 bis 18 Jahren, die Anschaffung Ihres vierpfotigen Freundes soll also wohl überlegt sein.

       


       

      Wenn Sie noch Fragen haben oder Bedenken Ihres Züchters gegenüber mit mir besprechen möchten, können Sie mich gern kontaktieren . Wir von der Norwegerzucht Wunderwald in Brandenburgwünschen Ihnen viel Spaß und Kuscheleinheiten mit Ihrer zukünftigen Fellkugel.

       



      19. März 2026
      Maine Coon Katzen gehören zu den größten Hauskatzenrassen der Welt. Ein ausgewachsener Kater kann problemlos 8 bis 10 Kilogramm auf die Waage bringen – manche sogar noch mehr. Diese beeindruckende Größe und das entsprechende Gewicht stellen besondere Anforderungen an die Ausstattung. Ein Standard-Kratzbaum aus dem Baumarkt wird den Bedürfnissen dieser sanften Riesen nicht gerecht. Wackelige Konstruktionen, zu kleine Liegeflächen und instabile Stämme können nicht nur zur Frustration führen, sondern auch gefährlich werden. Wer sich eine Maine Coon anschafft, sollte von Anfang an in einen hochwertigen, stabilen Kratzbaum investieren. Das erspart nicht nur spätere Nachkäufe, sondern trägt maßgeblich zum Wohlbefinden und zur Gesundheit der Katze bei. Stabilität und Material: Das Fundament zählt Der wichtigste Aspekt bei einem Kratzbaum für Maine Coon ist die Stabilität. Diese Katzen sind nicht nur schwer, sondern auch sehr aktiv und kletterfreudig. Ein Kratzbaum muss diesen dynamischen Belastungen standhalten können. Achten Sie auf eine massive Bodenplatte mit einem Gewicht von mindestens 25 Kilogramm. Nur so bleibt der Baum auch dann sicher stehen, wenn Ihre Maine Coon mit Schwung hinaufspringt oder sich kraftvoll streckt. Die Kratzsäulen sollten einen Durchmesser von mindestens 12 Zentimetern haben und idealerweise aus stabilem Vollholz bestehen. Dünne Pappröhren, die mit Sisal umwickelt sind, brechen unter dem Gewicht einer ausgewachsenen Maine Coon schnell durch. Hochwertige Sisalseile mit einer Dicke von mindestens 8 Millimetern sorgen dafür, dass die Katze ihre Krallen optimal wetzen kann. Billige Sisalmatten lösen sich nach kurzer Zeit und verlieren ihre Funktion. Bei den Liegeflächen sollten Sie auf robustes Plüsch oder strapazierfähigen Stoff setzen, der auch bei intensiver Nutzung nicht ausfranst. Liegeflächen und Maße: Platz zum Ausstrecken Maine Coons brauchen Raum. Eine Standard-Liegefläche von 40 x 40 Zentimetern ist für diese Rasse viel zu klein. Ihre Katze wird sich darauf zusammenquetschen müssen und kann nicht entspannt liegen. Idealerweise sollten die Liegeflächen mindestens 50 x 50 Zentimeter groß sein, besser noch 60 x 60 Zentimeter. So kann sich Ihre Maine Coon vollständig ausstrecken und bequem ruhen. Auch die Höhe der einzelnen Ebenen spielt eine Rolle: Maine Coons sind exzellente Springer, aber das zusätzliche Gewicht belastet die Gelenke. Plattformen sollten daher in vernünftigen Abständen angebracht sein. Körbe und Höhlen müssen ebenfalls in XL-Größe gewählt werden. Eine Öffnung von mindestens 25 Zentimetern Durchmesser und eine Innenfläche von 45 x 45 Zentimetern sind empfehlenswert. Achten Sie darauf, dass die Eingänge nicht zu eng sind – Maine Coons haben einen massiven Körperbau und müssen sich beim Ein- und Ausstieg wohlfühlen. Tipps aus der Züchterpraxis in Borkheide In unserer Hobbyzucht in Borkheide halten wir sowohl Norwegische Waldkatzen als auch Maine Coons. Beide Rassen gehören zu den größeren Katzenarten und haben ähnliche Bedürfnisse, wenn es um Kratzbäume geht. Aus langjähriger Erfahrung können wir bestätigen: An der Qualität des Kratzbaums sollte nicht gespart werden. Unsere Katzen nutzen täglich mehrere robuste Kratzbäume, die speziell für große Rassen konzipiert sind. Dabei achten wir besonders darauf, dass alle Ebenen leicht zugänglich sind und keine scharfen Kanten vorhanden sind. Ein guter Kratzbaum sollte zudem mehrere Aktivitätsmöglichkeiten bieten: Kratzsäulen auf verschiedenen Höhen, Aussichtsplattformen und gemütliche Rückzugsorte. Ein weiterer Praxistipp: Stellen Sie den Kratzbaum an einem zentralen Ort auf, an dem sich Ihre Katze gerne aufhält. Maine Coons sind sehr menschenbezogen und möchten gerne in der Nähe ihrer Familie sein. Ein Kratzbaum in einem abgelegenen Raum wird deutlich weniger genutzt als einer im Wohnzimmer. Der perfekte Kratzbaum als Investition Ein hochwertiger Kratzbaum für Maine Coons kostet mehr als ein Standardmodell – das ist unbestritten. Doch diese Investition zahlt sich mehrfach aus. Ein stabiler, gut verarbeiteter Kratzbaum hält viele Jahre und muss nicht alle zwei Jahre ersetzt werden. Ihre Katze wird ihn täglich nutzen, ihre Krallen pflegen, ihre Muskeln trainieren und sich ausruhen. Gleichzeitig schonen Sie Ihre Möbel, denn eine Katze mit einem attraktiven Kratzbaum hat weniger Interesse daran, am Sofa zu kratzen. Vor allem aber tragen Sie zum Wohlbefinden und zur Gesundheit Ihrer Maine Coon bei. Ausreichend Bewegung, artgerechte Krallenpflege und genügend Ruheplätze sind wichtige Faktoren für ein langes, glückliches Katzenleben. Wenn Sie eine Maine Coon halten oder sich für diese faszinierende Rasse interessieren, sollte die Anschaffung eines geeigneten Kratzbaums ganz oben auf Ihrer Liste stehen. Ihre Katze wird es Ihnen mit Zufriedenheit und Gesundheit danken.
      16. Dezember 2025
      Sie suchen eine seriöse Maine-Coon-Zucht in Brandenburg? Erfahren Sie mehr über die liebevolle Hobbyzucht „Waldkatzen vom Brandenburger Land“ in Borkheide.