Die Entwicklungsphasen einer Kitten

13. Januar 2021

Kaum ein Katzenfreund kann einer jungen, tapsigen und verspielten Kitten widerstehen, wenn er sie und ihre Geschwister in ihrer Kinderstube besucht. Dabei haben diese drolligen Fellknäule bereits eine erhebliche Entwicklung absolviert, bei der sich sowohl im Mutterleib als auch nach der Geburt viele Veränderungen abgespielt haben.

Als zukünftiger Besitzer einer Katze ist es interessant, sich mit diesen Abläufen vertraut zu machen, denn so entsteht ein völlig neuer Einblick in die Lebensart des neuen Haustieres. Deswegen findet sich hier ein grober Abriss der einzelnen Entwicklungsstufen der Kitten von der Zeugung über die Geburt bis zum Erreichen des Erwachsenenalters. Die Geschwindigkeit der Entwicklung kann dabei bei manchen, vor allem größeren Rassen erheblich abweichen. So dauert es bei einer Katze der Rasse Maine Coon vier Jahre, bis sie als erwachsen gilt.

Die Entwicklung im Mutterleib

Nachdem die Katze nach einer mehrere Tage andauernden Rolligkeit gedeckt wurde, beginnt das Katzenleben mit der Befruchtung der Eizellen. Der Eisprung wird erst durch den Zeugungsakt ausgelöst. Die Embryos wachsen innerhalb der ersten zwei Wochen auf einige Zentimeter Länge an und nisten sich dann in der Gebärmutter ein. Je nach Rasse, Alter der Katze und dem Zufall erreichen etwa zwei bis fünf, manchmal auch bis zu acht Embryos dieses Entwicklungsstadium.
Im Laufe der nächsten anderthalb Wochen bilden sich die Glieder, das Nervensystem und die inneren Organe. Nach 24 Tagen erhält die werdende Katze erste Sinneseindrücke durch den Tastsinn. Ab diesem Zeitpunkt bezeichnet man sie auch als Fötus. Nun bildet sich die Behaarung, Krallen, Augenlider und das Innenohr. Nach 60 Tagen sind die Katzenbabys überlebensfähig, etwa eine Woche später wirft die Katze.

Die ersten Lebenswochen

Auch nach der Geburt sind die Katzenbabys noch nicht voll ausgebildet. Im Laufe der nächsten Woche lernen ihre Körper, die Wärme zu regulieren. Ihre Augen und Ohren öffnen sich und ihre Sinne schärfen sich innerhalb einiger Wochen. Auch erste Kriech- und Gehversuche beginnen nach ein bis zwei Wochen, und bald darauf gibt es für die Kitten kein Halten mehr. Nach drei Wochen zeigt sich außerdem das Milchgebiss, das nach der zwölften Lebenswoche dem Erwachsenengebiss weicht.

Auch die geistige Entwicklung findet in dieser Zeit statt. Die Katzen werden in diesen ersten Wochen sozialisiert und geprägt, wobei sich Charaktereigenschaften herausbilden und festigen. Hier kommt es auf eine liebevolle, fürsorgliche Erziehung an. Nach frühestens zwölf Wochen kann das Kind die Mutter verlassen und einen Besitzer finden. Erwachsen ist die Katze nach etwa einem Jahr.

19. März 2026
Maine Coon Katzen gehören zu den größten Hauskatzenrassen der Welt. Ein ausgewachsener Kater kann problemlos 8 bis 10 Kilogramm auf die Waage bringen – manche sogar noch mehr. Diese beeindruckende Größe und das entsprechende Gewicht stellen besondere Anforderungen an die Ausstattung. Ein Standard-Kratzbaum aus dem Baumarkt wird den Bedürfnissen dieser sanften Riesen nicht gerecht. Wackelige Konstruktionen, zu kleine Liegeflächen und instabile Stämme können nicht nur zur Frustration führen, sondern auch gefährlich werden. Wer sich eine Maine Coon anschafft, sollte von Anfang an in einen hochwertigen, stabilen Kratzbaum investieren. Das erspart nicht nur spätere Nachkäufe, sondern trägt maßgeblich zum Wohlbefinden und zur Gesundheit der Katze bei. Stabilität und Material: Das Fundament zählt Der wichtigste Aspekt bei einem Kratzbaum für Maine Coon ist die Stabilität. Diese Katzen sind nicht nur schwer, sondern auch sehr aktiv und kletterfreudig. Ein Kratzbaum muss diesen dynamischen Belastungen standhalten können. Achten Sie auf eine massive Bodenplatte mit einem Gewicht von mindestens 25 Kilogramm. Nur so bleibt der Baum auch dann sicher stehen, wenn Ihre Maine Coon mit Schwung hinaufspringt oder sich kraftvoll streckt. Die Kratzsäulen sollten einen Durchmesser von mindestens 12 Zentimetern haben und idealerweise aus stabilem Vollholz bestehen. Dünne Pappröhren, die mit Sisal umwickelt sind, brechen unter dem Gewicht einer ausgewachsenen Maine Coon schnell durch. Hochwertige Sisalseile mit einer Dicke von mindestens 8 Millimetern sorgen dafür, dass die Katze ihre Krallen optimal wetzen kann. Billige Sisalmatten lösen sich nach kurzer Zeit und verlieren ihre Funktion. Bei den Liegeflächen sollten Sie auf robustes Plüsch oder strapazierfähigen Stoff setzen, der auch bei intensiver Nutzung nicht ausfranst. Liegeflächen und Maße: Platz zum Ausstrecken Maine Coons brauchen Raum. Eine Standard-Liegefläche von 40 x 40 Zentimetern ist für diese Rasse viel zu klein. Ihre Katze wird sich darauf zusammenquetschen müssen und kann nicht entspannt liegen. Idealerweise sollten die Liegeflächen mindestens 50 x 50 Zentimeter groß sein, besser noch 60 x 60 Zentimeter. So kann sich Ihre Maine Coon vollständig ausstrecken und bequem ruhen. Auch die Höhe der einzelnen Ebenen spielt eine Rolle: Maine Coons sind exzellente Springer, aber das zusätzliche Gewicht belastet die Gelenke. Plattformen sollten daher in vernünftigen Abständen angebracht sein. Körbe und Höhlen müssen ebenfalls in XL-Größe gewählt werden. Eine Öffnung von mindestens 25 Zentimetern Durchmesser und eine Innenfläche von 45 x 45 Zentimetern sind empfehlenswert. Achten Sie darauf, dass die Eingänge nicht zu eng sind – Maine Coons haben einen massiven Körperbau und müssen sich beim Ein- und Ausstieg wohlfühlen. Tipps aus der Züchterpraxis in Borkheide In unserer Hobbyzucht in Borkheide halten wir sowohl Norwegische Waldkatzen als auch Maine Coons. Beide Rassen gehören zu den größeren Katzenarten und haben ähnliche Bedürfnisse, wenn es um Kratzbäume geht. Aus langjähriger Erfahrung können wir bestätigen: An der Qualität des Kratzbaums sollte nicht gespart werden. Unsere Katzen nutzen täglich mehrere robuste Kratzbäume, die speziell für große Rassen konzipiert sind. Dabei achten wir besonders darauf, dass alle Ebenen leicht zugänglich sind und keine scharfen Kanten vorhanden sind. Ein guter Kratzbaum sollte zudem mehrere Aktivitätsmöglichkeiten bieten: Kratzsäulen auf verschiedenen Höhen, Aussichtsplattformen und gemütliche Rückzugsorte. Ein weiterer Praxistipp: Stellen Sie den Kratzbaum an einem zentralen Ort auf, an dem sich Ihre Katze gerne aufhält. Maine Coons sind sehr menschenbezogen und möchten gerne in der Nähe ihrer Familie sein. Ein Kratzbaum in einem abgelegenen Raum wird deutlich weniger genutzt als einer im Wohnzimmer. Der perfekte Kratzbaum als Investition Ein hochwertiger Kratzbaum für Maine Coons kostet mehr als ein Standardmodell – das ist unbestritten. Doch diese Investition zahlt sich mehrfach aus. Ein stabiler, gut verarbeiteter Kratzbaum hält viele Jahre und muss nicht alle zwei Jahre ersetzt werden. Ihre Katze wird ihn täglich nutzen, ihre Krallen pflegen, ihre Muskeln trainieren und sich ausruhen. Gleichzeitig schonen Sie Ihre Möbel, denn eine Katze mit einem attraktiven Kratzbaum hat weniger Interesse daran, am Sofa zu kratzen. Vor allem aber tragen Sie zum Wohlbefinden und zur Gesundheit Ihrer Maine Coon bei. Ausreichend Bewegung, artgerechte Krallenpflege und genügend Ruheplätze sind wichtige Faktoren für ein langes, glückliches Katzenleben. Wenn Sie eine Maine Coon halten oder sich für diese faszinierende Rasse interessieren, sollte die Anschaffung eines geeigneten Kratzbaums ganz oben auf Ihrer Liste stehen. Ihre Katze wird es Ihnen mit Zufriedenheit und Gesundheit danken.
16. Dezember 2025
Sie suchen eine seriöse Maine-Coon-Zucht in Brandenburg? Erfahren Sie mehr über die liebevolle Hobbyzucht „Waldkatzen vom Brandenburger Land“ in Borkheide.