Katzenzucht – Voraussetzungen und Motivation

8. Oktober 2020

Katzenzucht

Katzen haben viele Vorzüge, die sie für immer mehr Menschen zu einem attraktiven Haustier macht. In Deutschland haben sie inzwischen dem Hund den Titel des beliebtesten Haustieres abgerungen. Sie bestechen durch ihr Wesen, durch ihre Schönheit und natürliche Eleganz in jeder Bewegung.

Viele Katzenbesitzer interessieren sich für das Thema Zucht. Ob dieses Interesse aus purer Neugierde oder zur Planung eventueller eigener Zuchttätigkeit entsteht – hier ein erster Überblick über die Voraussetzungen und die Tätigkeit eines Katzenzüchters.

Voraussetzungen der Katzenzucht

Wie jeder verantwortungsvolle Katzenzüchter bestätigen wird, ist der erste Schritt zur Katzenzucht die Überlegung, weswegen man sich für diese interessiert. Gute Gründe sind etwa ein Interesse am Erhalt und der positiven Entwicklung einer Katzenrasse, die Freude am Umgang mit den Tieren und ein gewisser elterlicher Instinkt gegenüber den Kitten. Kein guter Grund ist hingegen der Wunsch, Geld zu verdienen. Katzenzucht ist nicht nur ein schwieriges und langwieriges Unterfangen, die notwendige Ausstattung, Tierarztkosten und anderen Kosten können den Gewinn schon aus rein wirtschaftlicher Sichtweise schmälern.

Angehende Katzenzüchter benötigen ein ausgiebiges Fachwissen über Katzenpflege, Genetik, tierärztliche Fragestellungen und vieles mehr. Gerade die Zucht von seltenen Rassen und Waldkatzen erhebt hier hohe Ansprüche. Daneben benötigen sie einen langen Atem und am besten Unterstützung durch Freunde oder Verwandte. Auch eine ausreichende emotionale Festigung ist notwendig, denn es kann immer zu Totgeburten oder kränklichen Kitten, die eingeschläfert werden müssen, kommen.


Daneben ist natürlich auch materieller Aufwand notwendig. Für die Katzenzucht wird spezielles Katzenfutter ebenso benötigt wie ausreichend Spielzeug, Katzenmöbel und andere Ausrüstung. Daneben fallen noch Kosten für den Tierarzt und die Mitgliedsgebühren des Züchtervereins an. Außerdem besuchen viele Katzenzüchter Katzenshows, was ebenfalls mit Kosten verbunden ist.


Die Kosten im Detail

Die Kosten beginnen bereits vor dem ersten Wurf. So muss der Zwinger registriert werden (50 Euro) und eine Mitgliedschaft in einem Zuchtverein abgeschlossen werden (30 bis 100 Euro pro Jahr). Ausreichende Ausrüstung muss beschafft werden und entsprechender Platz für die Kitten eingehegt werden (mindestens 200 Euro, nach oben offen).
Damit die Katzen einen hohen Stellenwert genießen, müssen sie auf Ausstellungen präsentiert werden (30 bis 70 Euro pro Tag plus Reisekosten). Pro Jahr fallen etwa 100 Euro an Tierarztkosten für Entwurmung, Impfung etc. an. Am kostenintensivsten ist die Deckung, die je nach Kater 1000 Euro und mehr kosten kann. Daneben können Zusatzkosten durch Krankheiten oder Geburtskomplikationen entstehen. Katzenzucht ist deshalb etwas für Liebhaber mit einem ausreichend großen finanziellen Polster.
19. März 2026
Maine Coon Katzen gehören zu den größten Hauskatzenrassen der Welt. Ein ausgewachsener Kater kann problemlos 8 bis 10 Kilogramm auf die Waage bringen – manche sogar noch mehr. Diese beeindruckende Größe und das entsprechende Gewicht stellen besondere Anforderungen an die Ausstattung. Ein Standard-Kratzbaum aus dem Baumarkt wird den Bedürfnissen dieser sanften Riesen nicht gerecht. Wackelige Konstruktionen, zu kleine Liegeflächen und instabile Stämme können nicht nur zur Frustration führen, sondern auch gefährlich werden. Wer sich eine Maine Coon anschafft, sollte von Anfang an in einen hochwertigen, stabilen Kratzbaum investieren. Das erspart nicht nur spätere Nachkäufe, sondern trägt maßgeblich zum Wohlbefinden und zur Gesundheit der Katze bei. Stabilität und Material: Das Fundament zählt Der wichtigste Aspekt bei einem Kratzbaum für Maine Coon ist die Stabilität. Diese Katzen sind nicht nur schwer, sondern auch sehr aktiv und kletterfreudig. Ein Kratzbaum muss diesen dynamischen Belastungen standhalten können. Achten Sie auf eine massive Bodenplatte mit einem Gewicht von mindestens 25 Kilogramm. Nur so bleibt der Baum auch dann sicher stehen, wenn Ihre Maine Coon mit Schwung hinaufspringt oder sich kraftvoll streckt. Die Kratzsäulen sollten einen Durchmesser von mindestens 12 Zentimetern haben und idealerweise aus stabilem Vollholz bestehen. Dünne Pappröhren, die mit Sisal umwickelt sind, brechen unter dem Gewicht einer ausgewachsenen Maine Coon schnell durch. Hochwertige Sisalseile mit einer Dicke von mindestens 8 Millimetern sorgen dafür, dass die Katze ihre Krallen optimal wetzen kann. Billige Sisalmatten lösen sich nach kurzer Zeit und verlieren ihre Funktion. Bei den Liegeflächen sollten Sie auf robustes Plüsch oder strapazierfähigen Stoff setzen, der auch bei intensiver Nutzung nicht ausfranst. Liegeflächen und Maße: Platz zum Ausstrecken Maine Coons brauchen Raum. Eine Standard-Liegefläche von 40 x 40 Zentimetern ist für diese Rasse viel zu klein. Ihre Katze wird sich darauf zusammenquetschen müssen und kann nicht entspannt liegen. Idealerweise sollten die Liegeflächen mindestens 50 x 50 Zentimeter groß sein, besser noch 60 x 60 Zentimeter. So kann sich Ihre Maine Coon vollständig ausstrecken und bequem ruhen. Auch die Höhe der einzelnen Ebenen spielt eine Rolle: Maine Coons sind exzellente Springer, aber das zusätzliche Gewicht belastet die Gelenke. Plattformen sollten daher in vernünftigen Abständen angebracht sein. Körbe und Höhlen müssen ebenfalls in XL-Größe gewählt werden. Eine Öffnung von mindestens 25 Zentimetern Durchmesser und eine Innenfläche von 45 x 45 Zentimetern sind empfehlenswert. Achten Sie darauf, dass die Eingänge nicht zu eng sind – Maine Coons haben einen massiven Körperbau und müssen sich beim Ein- und Ausstieg wohlfühlen. Tipps aus der Züchterpraxis in Borkheide In unserer Hobbyzucht in Borkheide halten wir sowohl Norwegische Waldkatzen als auch Maine Coons. Beide Rassen gehören zu den größeren Katzenarten und haben ähnliche Bedürfnisse, wenn es um Kratzbäume geht. Aus langjähriger Erfahrung können wir bestätigen: An der Qualität des Kratzbaums sollte nicht gespart werden. Unsere Katzen nutzen täglich mehrere robuste Kratzbäume, die speziell für große Rassen konzipiert sind. Dabei achten wir besonders darauf, dass alle Ebenen leicht zugänglich sind und keine scharfen Kanten vorhanden sind. Ein guter Kratzbaum sollte zudem mehrere Aktivitätsmöglichkeiten bieten: Kratzsäulen auf verschiedenen Höhen, Aussichtsplattformen und gemütliche Rückzugsorte. Ein weiterer Praxistipp: Stellen Sie den Kratzbaum an einem zentralen Ort auf, an dem sich Ihre Katze gerne aufhält. Maine Coons sind sehr menschenbezogen und möchten gerne in der Nähe ihrer Familie sein. Ein Kratzbaum in einem abgelegenen Raum wird deutlich weniger genutzt als einer im Wohnzimmer. Der perfekte Kratzbaum als Investition Ein hochwertiger Kratzbaum für Maine Coons kostet mehr als ein Standardmodell – das ist unbestritten. Doch diese Investition zahlt sich mehrfach aus. Ein stabiler, gut verarbeiteter Kratzbaum hält viele Jahre und muss nicht alle zwei Jahre ersetzt werden. Ihre Katze wird ihn täglich nutzen, ihre Krallen pflegen, ihre Muskeln trainieren und sich ausruhen. Gleichzeitig schonen Sie Ihre Möbel, denn eine Katze mit einem attraktiven Kratzbaum hat weniger Interesse daran, am Sofa zu kratzen. Vor allem aber tragen Sie zum Wohlbefinden und zur Gesundheit Ihrer Maine Coon bei. Ausreichend Bewegung, artgerechte Krallenpflege und genügend Ruheplätze sind wichtige Faktoren für ein langes, glückliches Katzenleben. Wenn Sie eine Maine Coon halten oder sich für diese faszinierende Rasse interessieren, sollte die Anschaffung eines geeigneten Kratzbaums ganz oben auf Ihrer Liste stehen. Ihre Katze wird es Ihnen mit Zufriedenheit und Gesundheit danken.
16. Dezember 2025
Sie suchen eine seriöse Maine-Coon-Zucht in Brandenburg? Erfahren Sie mehr über die liebevolle Hobbyzucht „Waldkatzen vom Brandenburger Land“ in Borkheide.