Hängebauch bei Katzen - Woher kommt die Urwampe?

30. Juni 2022

Der Hängebauch bei Katzen ist relativ weit verbreitet. Dabei können Sie ihn in seitlich liegender Position besonders gut erkennen. Was viele Tierhalter jedoch nicht wissen: Die Urwampe der Katze, wie das Bäuchlein auch genannt wird, besitzt eine wichtige Funktion. Dennoch lohnt es sich, den Bauch des Stubentigers gut im Blick zu behalten. So wichtig er nämlich auch ist, kann übermäßig viel Fett an dieser Körperstelle auch auf eine mögliche Beeinträchtigung der Gesundheit hinweisen. 


Wann handelt es sich also um einen normalen Bauch und in welchem Fall sollten Sie den Tierarzt aufsuchen? 

Hängebauch bei Katzen

Welche Funktion hat der Hängebauch bei Katzen?

Legen sich normalgewichtige Katzen auf die Seite, ist die Urwampe meist deutlich zu erkennen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei Ihrem Haustier um eine norwegische Waldkatze oder eine andere Rasse handelt. Der Bauch ist bei gesunden Tieren jedoch kein Hinweis auf Übergewicht, sondern ein natürlichen Schutz vor Angriffen. Die Fettschürze schützt die inneren Organe vor: 


  • Krallen
  • Bissen
  • Schlägen 


Aus diesem Grund ist der Hängebauch nicht nur bei Hauskatzen, sondern auch bei der Verwandtschaft wie Tigern oder Wildkatzen vorhanden. Zugleich ist ein kleiner Bauch ein Faktor, der den Klein- und Großkatzen mehr Bewegungsfreiheit eröffnet. Die zusätzliche Haut inklusive Fettpolster macht es den Vierbeinern nämlich möglich, sich besser dehnen und strecken zu können. Beim Klettern ist das unerlässlich. Fällt Ihnen bei Ihrem tierischen Mitbewohner ein kleiner Bauch auf, ist ein Gang zum Tierarzt also in der Regel nicht notwendig. 


Jedoch: Die Urwampe bei einer Katze bereitet in manchen Fällen zu Recht Grund zur Sorge. Das ist etwa dann der Fall, wenn sich dort deutlich zu viel Fett ansammelt. Auch eine Veränderung der Fettschürze wie zum Beispiel ertastbares Gewebe sollte von einem Veterinärmediziner begutachtet werden. Sicher ist sicher. Wird die Katze schwächer, ist ebenfalls professioneller Rat einzuholen. Schließlich können andere Erkrankungen dafür verantwortlich sein. 

Hängebauch bei Katzen – in der Regel kein Grund zur Sorge

Die Urwampe bei Katzen ist eine sinnvolle Ausstattung der Natur. Sie bietet den Tieren verlässlichen Schutz vor Verletzungen. Zugleich schenkt sie ihnen spürbar mehr Bewegungsfreiheit im aktiven Alltag. Vielleicht ist Ihnen jedoch nach einer Kastration aufgefallen, dass sich der Bauch Ihres vierbeinigen Freundes verändert hat. Um hier auf Nummer Sicher zu gehen, sollten Sie den Stubentiger vom Tierarzt durchchecken lassen. 


Zugleich gibt es einige Faktoren, auf die Sie auch ohne medizinischen Rat bei der Beurteilung des Fettpolsters setzen können. Eine Urwampe bei Katzen ist so beispielsweise kein Grund zur Sorge, wenn Ihre Katze...


  • fit und im Allgemeinen agil ist.
  • kein Übergewicht hat.
  • sich der Bauch wie ein halbleerer Wasserballon anfühlt.


Treffen diese Punkte zu, stellt der Hängebauch Ihrer Katze eine clevere Idee der Evolution dar.


19. März 2026
Maine Coon Katzen gehören zu den größten Hauskatzenrassen der Welt. Ein ausgewachsener Kater kann problemlos 8 bis 10 Kilogramm auf die Waage bringen – manche sogar noch mehr. Diese beeindruckende Größe und das entsprechende Gewicht stellen besondere Anforderungen an die Ausstattung. Ein Standard-Kratzbaum aus dem Baumarkt wird den Bedürfnissen dieser sanften Riesen nicht gerecht. Wackelige Konstruktionen, zu kleine Liegeflächen und instabile Stämme können nicht nur zur Frustration führen, sondern auch gefährlich werden. Wer sich eine Maine Coon anschafft, sollte von Anfang an in einen hochwertigen, stabilen Kratzbaum investieren. Das erspart nicht nur spätere Nachkäufe, sondern trägt maßgeblich zum Wohlbefinden und zur Gesundheit der Katze bei. Stabilität und Material: Das Fundament zählt Der wichtigste Aspekt bei einem Kratzbaum für Maine Coon ist die Stabilität. Diese Katzen sind nicht nur schwer, sondern auch sehr aktiv und kletterfreudig. Ein Kratzbaum muss diesen dynamischen Belastungen standhalten können. Achten Sie auf eine massive Bodenplatte mit einem Gewicht von mindestens 25 Kilogramm. Nur so bleibt der Baum auch dann sicher stehen, wenn Ihre Maine Coon mit Schwung hinaufspringt oder sich kraftvoll streckt. Die Kratzsäulen sollten einen Durchmesser von mindestens 12 Zentimetern haben und idealerweise aus stabilem Vollholz bestehen. Dünne Pappröhren, die mit Sisal umwickelt sind, brechen unter dem Gewicht einer ausgewachsenen Maine Coon schnell durch. Hochwertige Sisalseile mit einer Dicke von mindestens 8 Millimetern sorgen dafür, dass die Katze ihre Krallen optimal wetzen kann. Billige Sisalmatten lösen sich nach kurzer Zeit und verlieren ihre Funktion. Bei den Liegeflächen sollten Sie auf robustes Plüsch oder strapazierfähigen Stoff setzen, der auch bei intensiver Nutzung nicht ausfranst. Liegeflächen und Maße: Platz zum Ausstrecken Maine Coons brauchen Raum. Eine Standard-Liegefläche von 40 x 40 Zentimetern ist für diese Rasse viel zu klein. Ihre Katze wird sich darauf zusammenquetschen müssen und kann nicht entspannt liegen. Idealerweise sollten die Liegeflächen mindestens 50 x 50 Zentimeter groß sein, besser noch 60 x 60 Zentimeter. So kann sich Ihre Maine Coon vollständig ausstrecken und bequem ruhen. Auch die Höhe der einzelnen Ebenen spielt eine Rolle: Maine Coons sind exzellente Springer, aber das zusätzliche Gewicht belastet die Gelenke. Plattformen sollten daher in vernünftigen Abständen angebracht sein. Körbe und Höhlen müssen ebenfalls in XL-Größe gewählt werden. Eine Öffnung von mindestens 25 Zentimetern Durchmesser und eine Innenfläche von 45 x 45 Zentimetern sind empfehlenswert. Achten Sie darauf, dass die Eingänge nicht zu eng sind – Maine Coons haben einen massiven Körperbau und müssen sich beim Ein- und Ausstieg wohlfühlen. Tipps aus der Züchterpraxis in Borkheide In unserer Hobbyzucht in Borkheide halten wir sowohl Norwegische Waldkatzen als auch Maine Coons. Beide Rassen gehören zu den größeren Katzenarten und haben ähnliche Bedürfnisse, wenn es um Kratzbäume geht. Aus langjähriger Erfahrung können wir bestätigen: An der Qualität des Kratzbaums sollte nicht gespart werden. Unsere Katzen nutzen täglich mehrere robuste Kratzbäume, die speziell für große Rassen konzipiert sind. Dabei achten wir besonders darauf, dass alle Ebenen leicht zugänglich sind und keine scharfen Kanten vorhanden sind. Ein guter Kratzbaum sollte zudem mehrere Aktivitätsmöglichkeiten bieten: Kratzsäulen auf verschiedenen Höhen, Aussichtsplattformen und gemütliche Rückzugsorte. Ein weiterer Praxistipp: Stellen Sie den Kratzbaum an einem zentralen Ort auf, an dem sich Ihre Katze gerne aufhält. Maine Coons sind sehr menschenbezogen und möchten gerne in der Nähe ihrer Familie sein. Ein Kratzbaum in einem abgelegenen Raum wird deutlich weniger genutzt als einer im Wohnzimmer. Der perfekte Kratzbaum als Investition Ein hochwertiger Kratzbaum für Maine Coons kostet mehr als ein Standardmodell – das ist unbestritten. Doch diese Investition zahlt sich mehrfach aus. Ein stabiler, gut verarbeiteter Kratzbaum hält viele Jahre und muss nicht alle zwei Jahre ersetzt werden. Ihre Katze wird ihn täglich nutzen, ihre Krallen pflegen, ihre Muskeln trainieren und sich ausruhen. Gleichzeitig schonen Sie Ihre Möbel, denn eine Katze mit einem attraktiven Kratzbaum hat weniger Interesse daran, am Sofa zu kratzen. Vor allem aber tragen Sie zum Wohlbefinden und zur Gesundheit Ihrer Maine Coon bei. Ausreichend Bewegung, artgerechte Krallenpflege und genügend Ruheplätze sind wichtige Faktoren für ein langes, glückliches Katzenleben. Wenn Sie eine Maine Coon halten oder sich für diese faszinierende Rasse interessieren, sollte die Anschaffung eines geeigneten Kratzbaums ganz oben auf Ihrer Liste stehen. Ihre Katze wird es Ihnen mit Zufriedenheit und Gesundheit danken.
16. Dezember 2025
Sie suchen eine seriöse Maine-Coon-Zucht in Brandenburg? Erfahren Sie mehr über die liebevolle Hobbyzucht „Waldkatzen vom Brandenburger Land“ in Borkheide.