Fellzeichnungen bei Norwegischen Waldkatzen

13. Februar 2023

Die Norwegische Waldkatze begeistert mit ihrem liebenswerten Charakter, ihrem ursprünglichen Aussehen und ihrem dichten, plüschigen Fell. Im Winter trägt die Katze eine imposante Halskrause, die den wolligen, wärmenden Charakter des Haarkleids unterstreicht. 


Die Zucht dieser ursprünglichen nordischen Schönheit ist noch relativ neu. Erst in den späten 1970er-Jahren unternahmen Züchter ihre ersten Zuchtversuche dieser wunderschönen, faszinierenden Tiere. Im Laufe der Zeit bildeten sich verschiedene Fellzeichnungen und Farben aus. 

Norwegische Waldkatze

Norwegische Waldkatze mit vielen möglichen Fellzeichnungen 

Zuchtstandards lassen für die Norwegische Waldkatze nahezu alle Farben und Fellzeichnungen zu. Lediglich die Farben Chocolate, Lilac, Cinnamon und Fawn finden Katzenfreunde bei den majestätischen norwegischen Schmusekatzen nicht, da sie der Standard nicht erlaubt. 


Die Farbpalette der Norweger zeichnet sich durch Vielfalt aus. Katzen in der Farbe classic haben ein graues oder hellbraunes Fell mit einem Tabbymuster. So wie bei den Fellfarben der Main Coon Katzen gibt es auch bei der Norwegischen Waldkatze verschiedene übergeordnete Farbkategorien:


  • White (weiß)
  • Black (schwarz)
  • Blue (blau)
  • Creme
  • Red (rot)
  • Amber und Hellamber (Brauntöne)


Die Katze kann einfarbig weiß, schwarz, creme, rot oder blau sein. Die Farbe Amber ist nicht etwa durch eine Einkreuzung mit einer Katze in der Farbe Cinnamon entstanden, sondern sie ist eine Mutation des schwarzen Pigments. 


Die Grundfarben der Norwegischen Waldkatze sind Schwarz, Weiß und Rot. Davon leiten sich sogenannte verdünnte Farben ab. Eine Verdünnung von Schwarz ist Blau, während Creme eine Verdünnung von Rot ist. 


Verschiedene Muster der Norwegischen Waldkatze

Bei allen diesen Farben können auch Flecken in Schildpatt, also rot oder cremefarben, auftreten. Eine andere Bezeichnung für Schildpatt ist Tortie. Noch mehr Farbvarianten entstehen durch einen beliebigen Weißanteil, beispielsweise im Gesicht, am Hals, am Bauch oder an den Pfoten. Die weißen Flecken können größer oder kleiner sein. 


Die Wildform der Färbung wird durch die Tabbyzeichnung bestimmt, auch Agouti genannt. In der Wildnis bietet die Fellzeichnung Tabby eine hervorragende Tarnung. Dabei handelt es sich nicht nur um eine bestimmte Zeichnung. Solche Fellzeichnungen treten ein- oder mehrfarbig auf. Sie entstehen durch eine unterschiedliche helle oder dunkle Pigmentierung der einzelnen Haare. Katzen mit einer Tabbyzeichnung sind getigert, gestromt, getickt oder getupft.


Einfarbige Waldkatzen - Nonagouti

Von Nonagouti ist die Rede, wenn die Norwegische Waldkatze keine Tabbyzeichnung hat. Das Fell dieser Tiere kann jedoch eine Geisterzeichnung aufweisen, die stark an Agouti erinnert. Das ist primär bei den Kitten der Fall, deren Fellfärbung noch nicht abgeschlossen ist. Mit zunehmendem Alter entwickelt sich das komplett durchgefärbte Haar, bei dem die Zeichnung verschwindet. 


Elegante Zeichnung in Silber

Sowohl bei Agouti als auch bei Nonagouti kann ein Silberton auftreten. Nicht immer fällt er auf den ersten Blick auf. Er wird dann sichtbar, wenn Sie die Haare Ihres Lieblings auseinanderstreichen. Am Haaransatz ist ein silbriges Weiß zu sehen. Bei einer Katze mit Tabbyzeichnung wird diese Farbe als Silver, bei den Nonagouti als Smoke bezeichnet. Mitunter ist der Silberton jedoch gut ausgeprägt und auffällig. 


Ausdrucksvolle Augen in beliebiger Farbe

Die Norwegische Waldkatze hat große, wachsame Augen, die grün, blau oder orange sein können. Auch zwei verschiedenfarbige Augen sind möglich. Die Augenfarbe steht in keiner Relation zur Fellzeichnung. 


Fazit:

Die Norwegische Waldkatze hat eine breit gefächerte Farbpalette mit mehreren übergeordneten Farbkategorien. Die Katzen können eine Tabbyzeichnung in verschiedenen Varianten haben, aber auch als Nonagouti ohne Fellzeichnung auftreten.

19. März 2026
Maine Coon Katzen gehören zu den größten Hauskatzenrassen der Welt. Ein ausgewachsener Kater kann problemlos 8 bis 10 Kilogramm auf die Waage bringen – manche sogar noch mehr. Diese beeindruckende Größe und das entsprechende Gewicht stellen besondere Anforderungen an die Ausstattung. Ein Standard-Kratzbaum aus dem Baumarkt wird den Bedürfnissen dieser sanften Riesen nicht gerecht. Wackelige Konstruktionen, zu kleine Liegeflächen und instabile Stämme können nicht nur zur Frustration führen, sondern auch gefährlich werden. Wer sich eine Maine Coon anschafft, sollte von Anfang an in einen hochwertigen, stabilen Kratzbaum investieren. Das erspart nicht nur spätere Nachkäufe, sondern trägt maßgeblich zum Wohlbefinden und zur Gesundheit der Katze bei. Stabilität und Material: Das Fundament zählt Der wichtigste Aspekt bei einem Kratzbaum für Maine Coon ist die Stabilität. Diese Katzen sind nicht nur schwer, sondern auch sehr aktiv und kletterfreudig. Ein Kratzbaum muss diesen dynamischen Belastungen standhalten können. Achten Sie auf eine massive Bodenplatte mit einem Gewicht von mindestens 25 Kilogramm. Nur so bleibt der Baum auch dann sicher stehen, wenn Ihre Maine Coon mit Schwung hinaufspringt oder sich kraftvoll streckt. Die Kratzsäulen sollten einen Durchmesser von mindestens 12 Zentimetern haben und idealerweise aus stabilem Vollholz bestehen. Dünne Pappröhren, die mit Sisal umwickelt sind, brechen unter dem Gewicht einer ausgewachsenen Maine Coon schnell durch. Hochwertige Sisalseile mit einer Dicke von mindestens 8 Millimetern sorgen dafür, dass die Katze ihre Krallen optimal wetzen kann. Billige Sisalmatten lösen sich nach kurzer Zeit und verlieren ihre Funktion. Bei den Liegeflächen sollten Sie auf robustes Plüsch oder strapazierfähigen Stoff setzen, der auch bei intensiver Nutzung nicht ausfranst. Liegeflächen und Maße: Platz zum Ausstrecken Maine Coons brauchen Raum. Eine Standard-Liegefläche von 40 x 40 Zentimetern ist für diese Rasse viel zu klein. Ihre Katze wird sich darauf zusammenquetschen müssen und kann nicht entspannt liegen. Idealerweise sollten die Liegeflächen mindestens 50 x 50 Zentimeter groß sein, besser noch 60 x 60 Zentimeter. So kann sich Ihre Maine Coon vollständig ausstrecken und bequem ruhen. Auch die Höhe der einzelnen Ebenen spielt eine Rolle: Maine Coons sind exzellente Springer, aber das zusätzliche Gewicht belastet die Gelenke. Plattformen sollten daher in vernünftigen Abständen angebracht sein. Körbe und Höhlen müssen ebenfalls in XL-Größe gewählt werden. Eine Öffnung von mindestens 25 Zentimetern Durchmesser und eine Innenfläche von 45 x 45 Zentimetern sind empfehlenswert. Achten Sie darauf, dass die Eingänge nicht zu eng sind – Maine Coons haben einen massiven Körperbau und müssen sich beim Ein- und Ausstieg wohlfühlen. Tipps aus der Züchterpraxis in Borkheide In unserer Hobbyzucht in Borkheide halten wir sowohl Norwegische Waldkatzen als auch Maine Coons. Beide Rassen gehören zu den größeren Katzenarten und haben ähnliche Bedürfnisse, wenn es um Kratzbäume geht. Aus langjähriger Erfahrung können wir bestätigen: An der Qualität des Kratzbaums sollte nicht gespart werden. Unsere Katzen nutzen täglich mehrere robuste Kratzbäume, die speziell für große Rassen konzipiert sind. Dabei achten wir besonders darauf, dass alle Ebenen leicht zugänglich sind und keine scharfen Kanten vorhanden sind. Ein guter Kratzbaum sollte zudem mehrere Aktivitätsmöglichkeiten bieten: Kratzsäulen auf verschiedenen Höhen, Aussichtsplattformen und gemütliche Rückzugsorte. Ein weiterer Praxistipp: Stellen Sie den Kratzbaum an einem zentralen Ort auf, an dem sich Ihre Katze gerne aufhält. Maine Coons sind sehr menschenbezogen und möchten gerne in der Nähe ihrer Familie sein. Ein Kratzbaum in einem abgelegenen Raum wird deutlich weniger genutzt als einer im Wohnzimmer. Der perfekte Kratzbaum als Investition Ein hochwertiger Kratzbaum für Maine Coons kostet mehr als ein Standardmodell – das ist unbestritten. Doch diese Investition zahlt sich mehrfach aus. Ein stabiler, gut verarbeiteter Kratzbaum hält viele Jahre und muss nicht alle zwei Jahre ersetzt werden. Ihre Katze wird ihn täglich nutzen, ihre Krallen pflegen, ihre Muskeln trainieren und sich ausruhen. Gleichzeitig schonen Sie Ihre Möbel, denn eine Katze mit einem attraktiven Kratzbaum hat weniger Interesse daran, am Sofa zu kratzen. Vor allem aber tragen Sie zum Wohlbefinden und zur Gesundheit Ihrer Maine Coon bei. Ausreichend Bewegung, artgerechte Krallenpflege und genügend Ruheplätze sind wichtige Faktoren für ein langes, glückliches Katzenleben. Wenn Sie eine Maine Coon halten oder sich für diese faszinierende Rasse interessieren, sollte die Anschaffung eines geeigneten Kratzbaums ganz oben auf Ihrer Liste stehen. Ihre Katze wird es Ihnen mit Zufriedenheit und Gesundheit danken.
16. Dezember 2025
Sie suchen eine seriöse Maine-Coon-Zucht in Brandenburg? Erfahren Sie mehr über die liebevolle Hobbyzucht „Waldkatzen vom Brandenburger Land“ in Borkheide.